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jahaaa

jahaa mich gibts auch noch, man stelle sich das mal vor.

is ja schon länger her dass ich meinen letzten beitrag verfasst habe und man fragt sich, was ist passiert?
ja, passiert ist viel, viel zu viel um alles aufzulisten aber ich gebe gerne einige kleine anekdoten frei.

ich habe ja mein schulpraktikum im weidenauer krankenhaus absolviert.
2 wochen war ich praktikantin dort und hab versucht, mich so gut wies geht, auf die arbeit vorzubereiten.
das war teilweise nicht immer leicht, denn einige sachen waren echt hart. nicht zuletzt mein arbeitstag, der für mich um 6 anfing und um ca halb 3 endete.
normalerweise fangen praktikanten erst um 7 an, aber ich wollte, von mir aus, um 6 anfangen,damit ich beser in den alltag rein integriert werde und so.
es hat aber viel spaß gemacht. klar, es is ein echt übelst harter beruf, dass hab ich echt am eigenen leib gespürt und man kann halt ned einfach sagen "ich mach mal grade 5 mins pause" oder so..
aber selbst die patienten waren echt süß. klar, man hat auch mal fälle, wo man sich denkt, wie das überhaupt möglich is aber ich hab festgestellt dass, obwohl die anforderungen echt hoch sind, es absolut mein beruf ist. ich hab mich selten so sicher gefühlt wie dort.
traurig war halt nur, dass man wirklich mit allem konfrontiert wird, auch mit dem tot.
wir haben letzte woche donnerstag einen patienten bekommen und der war richtig fit, hatte halt ne kleine demenz, war bisschen desorientiert aber sonst ganz gut bei der sache. ich hab mich mit ihm unterhalten, ihm geholfen sich anzuziehen, noch scherze gemacht und alles. ja, dann komm ich den freitag morgen dahin und dann ist er die nacht über gestorben. das fand ich voll schlimm und finds echt immer noch. ich war voll fertig und hab erstmal geweint und dann noch mit der schwester geredet und sie meinte dass es halt für alle noch ungewohnt ist aber man halt einfach lernen muss, damit umzugehen. die station auf der ich eingeteilt wurde, hieße allgemein "todesstation" (war auf der neurologie) und ja.. aber ich bin noch nie richtig mit dem tod konfrontiert worden. bei uns zuhause ist noch kaum jemand gestorben und es war auch total neu für mich, das sind halt so die kehrseiten.
aber naja ich hab meinen beruf fürs leben gefunden. und den dazu passenden mann.
darauf kann man schon mal stolz sein.

cheers
7.2.07 17:47
 


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